Was tun

An dieser Stelle möchte "Menschliche Entwicklung stärken" Perspektiven aufzeigen, die Mut machen. Vorgestellt werden Initiativen und Aktionen der Zivilgesellschaft mit Modellcharakter: Jeder Einzelne kann zur Stärkung der menschlichen Entwicklung beitragen.

Was tun | 29.09.2011

UN-Friedensbotschafter George Clooney soll sich für Fair-Trade-Kaffee einsetzen

UN-Friedensbotschafter George Clooney ist seit September das Ziel einer Kampagne des schweizerischen Arbeiterhilfswerks Solidar Suisse. Mit einem provokanten Werbespot, in dem ein Doppelgänger Clooneys von einem Nespresso-Werbeschild erschlagen wird, versucht Solidar Suisse Aufmerksamtkeit für die mangelnde Unterstützung von Fair-Trade-Kaffee durch Clooneys Werbepartner Nestlé und dessen Kaffeemarke Nespresso zu erzeugen. Nestlés Handel mit Kaffee aus Quellen mit fehlenden Lohn- und Umweltschutzstandards und Kinderarbeit sei unvereinbar mit Clooneys Aufgabe als UN-Friedensbotschafter, der die Werte und Ziele der UN in der Welt vertreten und bekannt machen soll. Daher solle Clooney nun seine Werbetätigkeit für Nestlé einstellen, bis der Konzern vollständig auf Fair-Trade-Kaffee umgestellt hat.

Bevölkerung | 08.07.2011

Neue Kampagne "7 Milliarden Aktivitäten"

Zum Weltbevölkerungstag am 11. Juli 2011

Bild: UNFPAJeder Mensch auf dieser Welt hat Anteil an der globalen Entwicklung, die dazu führen wird, dass die Weltbevölkerung etwa im Oktober dieses Jahres die 7-Milliarden-Marke erreichen wird. Anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli 2011 startet der Weltbevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) zusammen mit Partnerorganisationen die Kampagne "7 Billion Actions". Damit sollen Aktivitäten angestoßen werden, die dazu beitragen, die Chancen in einer Welt mit 7 Milliarden Menschen wahrzunehmen und sich den globalen Herausforderungen zu stellen. 

Was tun | 15.03.2011

Auf zum Wasser-Lauf!

Bild: The World Walks for Water"The World Walks for Water"

Mit einer globalen Kampagne "The World Walks for Water" soll vom 19. bis 22. März 2011 die Aufmerksamkeit politischer Entscheidungsträger auf die globale Krise in der Wasser- und Sanitärversorgung gelenkt werden. Anlässlich des Weltwassertages am 22. März kann man virtuell "mitlaufen" oder ganz konkret vor Ort einen sechs Kilometer langen "Wasser-Lauf" organisieren.

Was tun | 10.12.2010

"Ohne Wasser läuft nix!"

Jugend-Fotowettbewerb "zoom human rights"

www.zoomhumanrights.netDas Deutsche Institut für Menschenrechte und das Deutsche Jugendherbergswerk haben am 10. Dezember 2010 den Fotowettbewerb "zoom human rights" zum Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung gestartet. Mit dem Wettbewerb sind Jugendliche aufgerufen, (sich) ihr Bild von den Rechten auf Wasser und Sanitärversorgung im In- und Ausland zu machen.

Millenniums-Entwicklungsziele | 06.09.2010

Endspurt zum Weltarmutsgipfel

Endspurt zum WeltarmutsgipfelKurz vor dem UN-Gipfeltreffen zu den Millenniums-Entwicklungszielen in New York fordern die Vereinten Nationen die Staatschefs gemeinsam mit einem weltweiten Bündnis von Nichtregierungsorganisationen auf, die alten Zusagen einzuhalten und eine, durch einen starken politischen Willen geeinte, Koalition gegen Armut und für die Millenniumsziele zu bilden. Dies geht aus einem Bericht der UN-Millenniumkampagne Deutschland hervor.

Millenniums-Entwicklungsziele | 13.08.2010

Prominente zeigen Gesicht für die UN-Millenniumsziele

Prominente engagieren sich für die Millenniumsziele„Diese Politik kostet Menschen das Leben,“ sagt Schauspieler Benno Fürmann. Mit Stargeiger David Garrett engagiert Fürmann sich für die Millenniumentwicklungsziele der Vereinten Nationen, mit denen 189 Staats- und Regierungschefs im Jahr 2000 versprochen haben, Armut und Hunger bis 2015 drastisch zu verringern. In gut vier Wochen bilanzieren die Vereinten Nationen auf dem Weltarmutsgipfel in New York die bisherigen Ergebnisse. Fürmann und Garrett wollen bis dahin mit Anzeigen und Spots möglichst viele Menschen gewinnen, unter www.mit-dir-sind-wir-viele.de den Politikern Druck zu machen, ihre Versprechen einzulösen.

Was tun | 11.08.2010

"An die Arbeit!" – Festtag der Klimabewegung am 10. Oktober 2010

Bild: 350.orgZu einer "Global Work Party" am 10. Oktober 2010 ruft die Kampagne "350.org" auf. An diesem Tag sollen Lösungen zum Klimaschutz gefeiert werden. Gruppen in aller Welt sollen Aktionen zum Klimawandel organisieren und diese über das Internet vernetzen. Die Aktionen sollen eine deutliche Botschaft an die Entscheidungsträger dieser Welt senden: "Wir packen’s an! Wie sieht es mit euch aus?"

Was tun | 10.08.2010

Stand Up 2010: Aktionen in Deutschland und weltweit geplant

Logo der KampagneDie Stimme der Bürgerinnen und Bürger soll nicht zu überhören sein, wenn sich die Staats- und Regierungschefs im September zum UN-Gipfel gegen die Weltarmut treffen. Der „Stand Up 2010“, zu dem die UN-Millenniumkampagne gemeinsam mit „Deine Stimme gegen Armut“ aufruft, findet vom 17. bis 19. September statt. Unter dem Motto „Make noise for the MDGs“ wird es weltweit „Stand Up“-Aktionen geben, die alle ein Ziel haben: Die Staatschefs, die sich einen Tag später in New York treffen, an ihr Versprechen zu erinnern, die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) bis 2015 umzusetzen. Auch in Deutschland sind bereits etliche Aktionen geplant.

Was tun | 21.07.2010

Globale Aktionswoche zum Menschenrecht auf Wasser

Bild: Blue Planet ProjectEnde Juli behandelt die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine historische Resolution zur Anerkennung des Menschenrechts auf Wasser. Um zu erreichen, dass die UN-Generalversammlung eine wirklich gewichtige Resolution verabschiedet, ruft das Öffnet  externen Link in neuem FensterBlue Planet Project zur Beteiligung an einer globalen Aktionswoche auf.

Zivilgesellschaft | 11.06.2010

Fortschritte im Klimaschutz: Nicht ohne gesellschaftlichen Druck

Wenn die Politik stagniert und falsche Lösungen präsentiert, muss die Zivilgesellschaft aktiv werden, meinen Vertreter von Attac und BUND. Als Antwort auf die UN-Klimaverhandlungen Anfang Juni in Bonn organisierten sie gemeinsam mit dem Bündnis Klimawelle das "Klimaforum". Sie machten deutlich, dass konkrete Schritte zum Klimaschutz schon heute hier und anderswo gemacht werden können. Auf einem Podium gingen Expertinnen und Experten aus Politik und Zivilgesellschaft der Frage nach, wo es auf dem diplomatischen Parkett klemmt und welche alternativen Strategien es zusätzlich zur UN gibt.