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Infodienst Bevölkerung & Entwicklung 5/2011 |
Sehr geehrte Damen und Herren, sie ist nicht vollkommen gescheitert, aber ein wirklicher Erfolg war sie auch nicht: die UN-Klimakonferenz in Durban, die kürzlich zuende ging. Auf unserer Webseite "Klimawandel-bekaempfen.de" hat Frank Kürschner-Pelkmann die verschiedenen Einschätzungen und Bewertungen zusammengefasst. Jenseits aller UN-Diplomatie ist es offensichtlich, dass nur rasches und entschlossenes Handeln für den Klimaschutz verhindern kann, dass die Erderwärmung schon bald zwei Grad Celsius überschreitet und fatale Folgen für die menschliche Entwicklung hat. Mit den Verhandlungsergebnissen von Durban erreicht man dies nicht, aber sie sind auch kein Hinderungsgrund, mehr zu tun - im Gegenteil. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine geruhsame Weihnachtszeit und ein klimafreundliches gutes neues Jahr. Ihre Online-Redaktion UN-Klimakonferenz: Kompromiss in letzter MinuteUnterschiedliche Reaktionen auf die Verhandlungsergebnisse in Durban
Internationales Jahr der Genossenschaften 2012Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen. Die Generalversammlung begründete ihren Beschluss in Resolution 64/136 damit, dass „Genossenschaften in ihren verschiedenen Formen die breitestmögliche Mitwirkung aller Menschen an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung fördern, zu einem wichtigen Faktor dieser Entwicklung werden und zur Beseitigung der Armut beitragen“.
Internationales Jahr der nachhaltigen Energie für alle 20122012 hat die UN auch zum "Internationalen Jahr der nachhaltigen Energie für alle" ausgerufen. Es geht um Aufklärung: Der Zugang zu erneuerbarer, sauberer Energie ist ein Schlüssel, um Menschen zu langfristiger, dauerhafter und nachhaltiger Entwicklung zu verhelfen und die weltweite Armut konstant zu bekämpfen... Frauen im Südsudan"Es hat sich unheimlich viel getan"Südsudan, der jüngste, aber zugleich auch einer der ärmsten Staaten der Welt, wurde am 9. Juli dieses Jahres gegründet – begleitet von enormen Herausforderungen und Hoffnungen. Die Einbeziehung von Frauen auf allen Ebenen und die Stärkung ihrer Rechte und Partizipationsmöglichkeiten stellt dabei laut UN ein wesentliches Entwicklungsmaß dar. Wie sieht die Situation von Frauen vor Ort knapp ein halbes Jahr nach der Staatsgründung aus? Aus Südsudan berichtet Anne Kerlin.
Sahel-Zone: Flucht vor den Folgen des KlimawandelsUN-Studie belegt Zusammenhang von Klimawandel, bedrohten Lebensgrundlagen und MigrationDie Durchschnittstemperatur in der westafrikanischen Sahelzone hat sich zwischen 1970 und 2006 um durchschnittlich etwa 1 Grad Celsius erhöht, in einigen Gebieten sogar um bis zu 2 Grad. Das ist für einen so kurzen Zeitraum eine dramatische Erhöhung, die gravierende Auswirkungen auf Niederschläge, Vegetation und Bevölkerung gehabt hat. Dies geht aus einer Studie hervor, die das UN-Umweltprogramm UNEP am 5. Dezember 2011 bei der internationalen Klimakonferenz in Durban präsentiert hat. Berücksichtigt wurden die 17 westafrikanischen Staaten südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Tschad. UNAIDS verzeichnet gute FortschritteFast die Hälfte aller HIV-Infizierten weltweit, die antiretrovirale Medikamente benötigen, hat mittlerweile auch Zugang dazu. Dies gab das gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zu HIV/Aids (UNAIDS) anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember bekannt. Ein neuer UNAIDS-Bericht zeigt, dass es in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte im Kampf gegen HIV/Aids gegeben hat: Fortschritte in der Wissenschaft, in der Politik und hinsichtlich der erzielten Ergebnisse. Sowohl die Zahl der HIV-Neuinfektionen als auch die mit Aids zusammenhängenden Todesfälle sind auf das niedrigste Niveau seit dem Höhepunkt der Epidemie gefallen. Die Neuinfektionen gingen seit 1997 um 21 Prozent zurück, die Zahl der Todesfälle um 21 Prozent seit 2005.
Wasser, Energie, Ernährung - eng verknüpftBonner Nexus-Konferenz beleuchtet Schnittstellen vor Umweltgipfel in RioDer Rio+20-Gipfel muss den Schnittstellen und Wechselwirkungen zwischen so wichtigen Bereichen wie Wasser, Energie und Ernährung Rechnung tragen. Das ist die zentrale Botschaft der Nexus-Konferenz, die am Freitag in Bonn zu Ende ging. Die Konferenz betrachtete die drei Handlungsfelder aus der "Nexus-Perspektive" und bemühte sich um ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen den Sektoren.
"WASH"Neues Netzwerk fördert Wasser- und SanitärversorgungZwei Jahre seines Lebens verbringt ein Mensch durchschnittlich auf der Toilette, schätzt die German Toilet Organization – so er denn eine hat. Anlässlich des Welttoilettentags am 19. November machte das im Juni von Nichtregierungsorganisationen neu gegründete WASH-Netzwerk darauf aufmerksam, dass 2,6 Milliarden Menschen auf der Welt noch immer keinen Zugang zu einer angemessenen Sanitärversorgung haben. Auf der Bonner Nexus-Konferenz rückte WASH heute mit einer goldenen Toilette die oft vernachlässigten Themen Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene stärker in den Blick. Millenniums-Entwicklungsziele angesichts globaler FinanzkriseWie wirken sich globale Finanz- und Wirtschaftskrisen auf die Entwicklungsländer und ihre Fähigkeit aus, die Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) zu erreichen? Und können sie die Auswirkungen der Krisen vermindern? Diesen Fragen hat sich das UN-Entwicklungsprogramm UNDP gestellt und eine Studie erarbeitet: „Towards Human Resilience: Sustainable MDG Progress in an Age of Economic Uncertainty“ (Auf dem Weg zu größerer menschlicher Widerstandsfähigkeit: Nachhaltiger MDG-Fortschritt in einem Zeitalter der wirtschaftlichen Unsicherheit). NEUE PUBLIKATIONENErster "Bericht über die Lage der Freiwilligenarbeit in der Welt 2011"Ehrenamtliches Engagement leistet einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele. Dies geht aus dem ersten "Bericht über die Lage der Freiwilligenarbeit in der Welt 2011" hervor, der heute vom Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen (UNV) und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) in Berlin vorgestellt wurde. Der Bericht wurde anlässlich des heutigen "Internationalen Tags der Freiwilligen" auch der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York präsentiert.
Menschenrechte und Vereinte NationenDer Schutz der Menschenrechte ist eine der zentralen Aufgaben der Vereinten Nationen (UN). Menschenrechte stehen allen von Geburt an zu – unabhängig von der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache oder Anschauung. Seit der Gründung der Vereinten Nationen haben die Mitgliedstaaten den Schutz dieser Rechte in Verträgen verankert. Der Menschenrechtsschutz auf dem Papier ist allerdings wesentlich weiter fortgeschritten als in der Wirklichkeit. Diese aktualisierte, interaktive Ausgabe der UN-Basis-Informationen gibt einen Überblick über die menschenrechtlichen Instrumente und Akteure und beleuchtet die Zusammenhänge zu den Vereinten Nationen. LeitbildPortal zu Entwicklung - Bevölkerung - MigrationMenschliche Entwicklung heißt, den Menschen in den Mittelpunkt gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung zu stellen. Es geht darum, Menschen mehr Möglichkeiten zu eröffnen, damit sie ihre produktiven und kreativen Fähigkeiten zur Verbesserung ihrer individuellen Lebenschancen entfalten und ein Leben in Freiheit verwirklichen können. Dieses Konzept prägt das Engagement der Vereinten Nationen (UN, VN, UNO) bei der Bekämpfung von Hunger und Armut, bei der Lösung von Bevölkerungs-, Migrations- und Gesundheitsfragen oder bei Weltwirtschaftsthemen. Menschliche Entwicklung zu stärken ist daher auch Leitmotiv dieses Informationsportals der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) - der unabhängigen, überparteilichen Anlaufstelle für alle in Deutschland, die sich für die Vereinten Nationen interessieren. "Menschliche-Entwicklung-staerken.de" will:
ImpressumOnline-Redaktion: Christina Kamp, Frank Kürschner-Pelkmann, Ulrich Keller, Dr. Alfredo Märker, V.i.S.d.P.: Dr. Beate Wagner, DGVN-Generalsekretärin Die Herausgabe der Publiktion wird aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Probleme mit der Darstellung? An- und Abmeldung: Copyright:
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