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		<title>News: Menschliche Entwicklung stärken</title>
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			<title>News: Menschliche Entwicklung stärken</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 23:01:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Müttersterblichkeit fast halbiert</title>
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			<description><![CDATA[Alle zwei Minuten stirbt – statistisch gesehen – irgendwo auf der Welt eine Frau an den Folgen einer Schwangerschaft oder Geburt. Und doch vermelden die Vereinten Nationen dies als positive Nachricht, denn vor 20 Jahren sei die Müttersterblichkeit im globalen Durchschnitt noch etwa doppelt so hoch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/Muettersterblichkeit_cover.jpg" width="450" height="629" alt="" />]]><![CDATA[Alle zwei Minuten stirbt – statistisch gesehen – irgendwo auf der Welt eine Frau an den Folgen einer Schwangerschaft oder Geburt. Und doch vermelden die Vereinten Nationen dies als positive Nachricht, denn vor 20 Jahren sei die Müttersterblichkeit im globalen Durchschnitt noch etwa doppelt so hoch gewesen. Es wurden also deutliche Fortschritte gemacht. Das zeigt der aktuelle Bericht &quot;<link http://bit.ly/K2WlaF>Trends in maternal mortality: 1990 to 2010</link>&quot;. Danach ist die Zahl der Mütter, die pro Jahr durch Komplikationen während einer Schwangerschaft oder bei einer Geburt sterben, von 543.000 auf 287.000 gesunken. Das ist ein Rückgang um 47 Prozent, reicht aber bei weitem noch nicht aus, um dass <link http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/millenniums-entwicklungsziele.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Millenniumsentwicklungsziel 5</link> zur Senkung der Müttersterblichkeit zu erreichen. Und sowohl innerhalb einzelner Länder als auch zwischen den Ländern und Regionen der Welt bestehen große Unterschiede.
Immerhin sind in fast allen Regionen der Welt Fortschritte gemacht worden. Zehn Länder haben es sogar geschafft, die Müttersterblichkeit um mindestens 75 Prozent zu senken und damit das Millenniumsentwicklungsziel zu erreichen: Äquatorial-Guinea, Belarus, Bhutan, Estland, Iran, Litauen, Maldiven, Nepal, Rumänien und Vietnam. Doch in vielen Ländern – insbesondere in Afrika südlich der Sahara – wird die Zielvorgabe bis 2015 verfehlt werden. Während im globalen Durchschnitt die Müttersterblichkeit 2010 bei 210 Todesfällen pro 100.000 Lebendgeburten lag, sterben in Afrika südlich der Sahara 500 Frauen. Von den 40 Ländern mit der höchsten Müttersterblichkeit liegen 36 in Afrika südlich der Sahara. 
Ein Drittel aller Todesfälle von Müttern entfallen auf nur zwei Länder. Im Jahr 2010 starben 56.000 Mütter in Indien und 40.000 in Nigeria. Das sind 20 bzw. 14 Prozent der Todesfälle. In Ostasien, wo die größten Fortschritte bei der Senkung der Müttersterblichkeit gemacht wurden, sind Verhütungsmittel mit 84 Prozent deutlich verbreiteter als in Afrika südlich der Sahara mit nur 22 Prozent.
<b>Strategische Ansätze für eine sichere Mutterschaft</b>
Die vier häufigsten Todesursachen sind starker Blutverlust nach einer Geburt, Infektionen, hoher Blutdruck während einer Schwangerschaft und unsichere Abtreibungen. 99 Prozent aller Fälle von Müttersterblichkeit entfallen auf Entwicklungsländer. Die meisten davon hätten mit bewährten Methoden verhindert werden können, betont der Bericht. Die raschen Fortschritte in einigen Ländern zeigen, dass mit strategischen Ansätzen für eine sichere Mutterschaft gute Ergebnisse erzielt werden können: mit ausgebildeten Geburtshelferinnen, angemessener Grundversorgung, Zugang zu Familienplanung und rechtzeitiger Geburtshilfe für schwangere Frauen, bei denen Komplikationen auftreten.
&quot;Ich bin froh, festzustellen, dass die Anzahl der Frauen, die während einer Schwangerschaft oder Geburt sterben, weiter sinkt. Dies zeigt, dass sich die erhöhten Anstrengungen der Länder mit Unterstützung von UNFPA und anderen Partnern der Entwicklungszusammenarbeit lohnt. Doch wir können an dieser Stelle nicht aufhören. Unsere Arbeit muss weitergehen, um dafür zu sorgen, dass jede Schwangerschaft gewollt und jede Geburt sicher ist&quot;, sagte Babatunde Osotimehin, Direktor des <link http://unfpa.org/public/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA)</link>. Neben UNFPA wurde der Bericht von der <link http://www.who.int/en/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weltgesundheitsorganisation (WHO)</link>, dem UN-Kinderhilfswerk <link http://www.unicef.org/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">UNICEF</link> und der <link http://www.worldbank.org/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weltbank</link> mit herausgegeben.
<b>Weitere Informationen:</b>
<link http://unfpa.org/public/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA)</link>
Bericht&nbsp;<link http://www.unfpa.org/webdav/site/global/shared/documents/publications/2012/Trends_in_maternal_mortality_A4-1.pdf - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Trends in maternal mortality: 1990 to 2010</link>
<i><link http://www.dgvn.de/1169.html _top - "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Christina Kamp</link></i>]]></content:encoded>
			<category>Frauen &amp; Kinder</category>
			
	 		
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 23:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kein Durchbruch absehbar </title>
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			<description><![CDATA[„Der gegenwärtige Ansatz bei den Verhandlungen läuft aus dem Ruder.“ Diese pessimistische Einschätzung vertritt Sha Zukang, der Generalsekretärin der bevorstehenden UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung „Rio+20“. 120 Staatsoberhäupter und etwa 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/rio20_haiti-students_09-05-2012-UN-Abassi.jpg" width="600" height="400" alt="" />]]><![CDATA[„Der gegenwärtige Ansatz bei den Verhandlungen läuft aus dem Ruder.“ Diese pessimistische Einschätzung vertritt Sha Zukang, der Generalsekretärin der bevorstehenden UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung „Rio+20“. 120 Staatsoberhäupter und etwa 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zu dieser wichtigsten internationalen Konferenz des Jahres 2012 in Rio de Janeiro erwartet. 
Es sollen wegweisende Beschlüsse gefasst werden, die den Weg zu einer umfassenden nachhaltigen Entwicklung der Welt ebnen. Aber das Treffen wird lediglich drei Tage vom 20. bis 22. Juni 2012 dauern. Deshalb ist es unverzichtbar, dass das Abschlussdokument vorher weitestgehend ausgehandelt und formuliert ist. Daran hapert es aber auch nach intensiven Verhandlungen des Vorbereitungsausschusses vom 23. April bis 4. Mai 2012 in New York. 
<h2>Gewünscht: Ein Abschlussdokument, das die Zukunft beschreibt, die wir uns wünschen</h2>
Aus mehr als 6.000 Seiten Eingaben der UN-Mitgliedsländer war vor der dem Treffen des Ausschusses ein knapp 200-seitiges Papier entstanden, das in den Verhandlungen auf etwa die Hälfte reduziert wurde. Nicht nur die verbliebene Länge des Dokuments wird in Verhandlungskreisen als Problem angesehen, sondern vor allem die Tatsache, dass in einer Reihe strittiger Punkte weiterhin kein Einvernehmen erzielt werden konnte.
Generalsekretär Sha Zukang hofft dennoch auf ein positives Ergebnis: „Wir können zu einem Abschlussdokument gelangen, das auf früheren Vereinbarungen aufbaut – ein Abschlussdokument, das handlungsorientiert die Zukunft beschreibt, die wir uns wünschen.“ Zukang räumt ein, dass der gegenwärtige Textentwurf noch weit entfernt ist von dem „fokussierten politischen Dokument“, das die UN-Generalversammlung erwartet.
<h2>Noch viele offene Fragen</h2>]]></content:encoded>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			
	 		
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nicht hinter Rio und Kairo zurückfallen! </title>
			<link>http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/news00.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1055&#38;cHash=1ed244ed54052f49b26fe69b96597092</link>
			<description><![CDATA[Nachhaltige Entwicklung ist nicht ohne Geschlechtergerechtigkeit erreichbar. Das wurde bereits vor 20 Jahren auf dem Weltgipfel von Rio 1992 festgestellt. Die damals verabschiedete &quot;Agenda 21&quot; enthielt ein ganzes Kapitel zur Rolle von Frauen. Doch im Vorfeld des diesjährigen Weltgipfels...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/Women_for_a_sust_future.jpg" width="422" height="183" alt="" />]]><![CDATA[Nachhaltige Entwicklung ist nicht ohne Geschlechtergerechtigkeit erreichbar. Das wurde bereits vor 20 Jahren auf dem Weltgipfel von Rio 1992 festgestellt. Die damals verabschiedete <link http://www.un.org/Depts/german/conf/agenda21/agenda_21.pdf - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">&quot;Agenda 21&quot;</link> enthielt ein ganzes Kapitel zur Rolle von Frauen. Doch im Vorfeld des diesjährigen <link http://www.uncsd2012.org/rio20/index.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weltgipfels Rio+20</link> finden sich in dieser Hinsicht deutliche Leerstellen. Von &quot;radikalen Rückschritten&quot; spricht Anita Nayar, Vertreterin des Netzwerks <link http://www.dawnnet.org/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Development Alternatives with Women for a New Era (DAWN)</link>. In den Regierungsvorbereitungen auf den Gipfel spielten Frauen im Verhandlungstext diesmal so gut wie keine Rolle. Die im Vorbereitungsprozess als <link http://www.uncsd2012.org/rio20/index.php?menu=104 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">&quot;Major Group&quot;</link> organisierten Frauen fordern daher im Abschlussdokument eine erneute Bestätigung der übergreifenden Bedeutung von Geschlechtergerechtigkeit und Frauenrechten in Entwicklungsprozessen. 
Besonders besorgniserregend sei die Rückkehr zu neo-malthusianischen Argumenten. In Beiträgen zum Entwurf für das Abschlussdokument für Rio+20 werde die Bevölkerungsentwicklung mit der Ernährungs- und Klimakrise verknüpft, so Nayar. Dies stelle einen großen Rückschritt gegenüber den Ergebnissen von Rio (1992), der <link http://www.un.org/ecosocdev/geninfo/populatin/icpd.htm - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Bevölkerungskonferenz von Kairo (1994)</link> und der <link http://www.un.org/womenwatch/daw/beijing/platform/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Frauenkonferenz von Peking (1995)</link> dar. Es sei daher dringend nötig, den Konsens wiederzuerlangen, dass die wesentliche Ursache der anhaltenden Verschlechterung der Umweltsituation weltweit in den nicht nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern, insbesondere in den Industrieländern, liegt.
Rio+20 müsse die Prinzipien des Aktionsprogramms von Kairo bestätigen, insbesondere das Engagement für die sexuellen und reproduktiven Rechte und die Gesundheit von Frauen und Mädchen. Der entsprechende Abschnitt zum Thema Gesundheit müsse dahingehend gestärkt werden, so Gigi Francisco (DAWN). Dieses Engagement sei von entscheidender Bedeutung für die Verwirklichung eines auf Rechten basierenden Ansatzes für Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung. 
Es müsse dringend anerkannt werden, dass grenzenloses Wirtschaftswachstum nicht mit Wohlergehen oder Nachhaltigkeit gleichzusetzen ist. Damit es Gesellschaften besser gehe, müssen sie gerechter werden. Einige Entwicklungsländer würden Verbesserungen bei den Indikatoren für menschliches Wohlergehen sogar mit sehr niedrigen CO<sub>2</sub>-Emissionen schaffen. 
&quot;Frauen tragen bei der Aufrechterhaltung unseres kollektiven Wohlergehens eine unfaire Last&quot;, so Nayar. Deshalb seien Indikatoren für soziale Reproduktion nötig, die zum Beispiel die Zeit erfassen, die Frauen mit unbezahlter oder unterbezahlter Arbeit verbringen. Diese Indikatoren müssen sich auch in wirtschaftspolitischen Handlungskonzepten widerspiegeln.
Ferner müsse anerkannt werden, dass in wirtschaftlichen Krisenzeiten und ohne soziale Sicherungssysteme die unbezahlte Arbeit der Frauen stabilisierend wirkt, aber auch die Belastung der Frauen erhöht. Deshalb müsse der Weltgipfel allgemeine soziale Sicherungssysteme auf den Weg bringen, die soziale Sicherheit und Gesundheitsversorgung beinhalten, einschließlich reproduktiver Gesundheitsdienste. Die Privatisierung und Kommerzialisierung von Gemeingütern müsse gestoppt werden und das Recht der Frauen auf Land, Wasser, Energie und andere Ressourcen sowie auf Nahrung, Gesundheit, Bildung und Arbeit müsse geschützt werden.
<b>&quot;Women’s Rio+20 Good Practice Award&quot;</b>
Anlässlich der des Weltgipfels Rio+20 sollen fünf Fraueninitiativen mit Modellcharakter ausgezeichnet werden, die sich für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung einsetzen. Die Preise werden vom Netzwerk <link http://www.wecf.org/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Women in Europe for a Common Future (WECF)</link> und Partnern organisiert und von der <link http://www.giz.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)</link> finanziert. Die Preisträger sollen eingeladen werden, ihre Initiativen auf dem UN-Gipfel in Brasilien zu präsentieren. Bewerben können sich bis zum 17. Mai 2012 Frauenorganisationen und -gruppen, die in Entwicklungs- oder Transformationsländern zu Themen wie Ernährungssouveränität, Anpassung an den Klimawandel oder nachhaltige Energieversorgung arbeiten. 
<b>Weitere Informationen: </b>
<link http://www.wecf.eu/english/articles/2012/05/award-rioplus20.php - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Women Rio+20 Good Practice Award</link>
<link http://www.uncsd2012.org/rio20/index.php?page=view&nr=1116&type=230&menu=38 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">&quot;Intervention on women farmers and the right to sexual and reproductive health&quot;</link>, Women’s Major Group Intervention in Working Group 2, vom 2. Mai 2012
<link http://www.uncsd2012.org/rio20/index.php?page=view&nr=653&type=230&menu=38 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">&quot;Women's intervention acclaimed by many&quot;</link>. Women’s Major Group Intervention session 1, 2nd intersessional Rio+20, New York, vom 15. Dezember 2011
<link http://www.uncsd2012.org/rio20/index.php?page=view&nr=574&type=230&menu=38 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Global Women's Submission for the Rio+20 zero-draft document</link>, vom 3. November 2011
<i><link http://www.dgvn.de/1169.html _top - "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Christina Kamp</link></i>]]></content:encoded>
			<category>Frauen &amp; Kinder</category>
			
	 		
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 16:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltbiodiversitätsrat wählt Bonn als Sitz</title>
			<link>http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/news00.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1044&#38;cHash=4873b7cfb6e5c614852bf638aeb46b3f</link>
			<description><![CDATA[Bonn wird zum Sitz einer weiteren Einrichtung der Vereinten Nationen, dem  Weltbio­diversitätsrat (IPBES - Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services). Das wurde im Rahmen der Beschlüsse zur Arbeitsaufnahme von IPBES am 22. April 2012 festgelegt....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/IPBEG_Bonn_Uno-Flagge.gif" width="450" height="300" alt="" />]]><![CDATA[Bonn wird zum Sitz einer weiteren Einrichtung der Vereinten Nationen, dem&nbsp; <b>Weltbio­diversitätsrat</b> (<link http://www.ipbes.net/ _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">IPBES</link> - Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services). Das wurde im Rahmen der Beschlüsse zur Arbeitsaufnahme von IPBES am 22. April 2012 festgelegt. 
Delegationen aus fast 100 Staaten beteiligten sich im Rahmen der 2. IPBES-Plenumssitzung in Panama-Stadt an dieser Entscheidungsfindung. Das neue Beratungsgremium wird politischen Entscheidungsträger mit unabhängigen Informationen über den weltweiten Zustand und die Entwicklung der biologischen Vielfalt versorgen. So soll die auf diesem Gebiet bestehende Kluft zwischen Wissenschaft und Politik überbrückt werden.
Neben Deutschland hatten sich auch Südkorea, Indien, Kenia und Frankreich um den Sitz des künftigen Beratungsgremiums zur biologischen Vielfalt beworben. Bei der entscheidenden Abstimmung konnte sich Bonn mit 47 zu 43 Stimmen gegen den letzten verbliebenen Mitbewerber aus Südkorea durchsetzen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle begrüßte den Beschluss: „Die Entscheidung ist nicht nur eine Stärkung des UN-Standorts Bonn. Sie ist auch eine Anerkennung des internationalen Engagements Deutschlands.“ Bundesumweltminister Norbert Röttgen hob nach der Entscheidung hervor: „Damit hat die Staatengemeinschaft unser langjähriges Engagement für den weltweiten Schutz der biologischen Vielfalt gewürdigt.“ Deutschland hat bereits Finanzmittel für die IPBES-Arbeit zur Verfügung gestellt und wird dies fortführen. Anerkennung findet auch, dass Deutschland zahlreiche Programme zur Erhaltung von Ökosystemen in vielen Regionen der Welt mit etwa 500 Millionen Euro im Jahr unterstützt.
<h3>Bonn als UN-Standort gestärkt</h3>
Mit der Ansiedlung des IPBES-Sekretariats wird der UN-Standort Bonn als Gastgeber von Organisationen aus dem Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich weiter gestärkt. Zum Beschluss in Panama-Stadt äußerte der Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch erfreut: „Eine weitere gute Nachricht für den deutschen UNO-Standort Bonn. IPBES stärkt nicht nur das Leitmotto der Nachhaltigkeit, für das die derzeit 18 UNO-Einrichtungen in Bonn arbeiten, sondern auch die wissenschaftliche Kompetenz auf internationaler Ebene.&quot;
Die Bundesregierung hofft, dass die nächste UN-Klimakonferenz im Dezember 2012 entscheiden wird, Bonn auch zum Sitz des Grünen Klimafonds zu machen. Mitbewerber bei der Vergabe des Standorts sind Mexiko, Namibia, Polen, Südkorea und die Schweiz. Bonn ist bereits Sitz des Sekretariats der UN-Klimarahmenkonvenstion UNFCCC und hat damit gute Aussichten, dass hier auch der Grüne Klimafonds angesiedelt wird. ]]></content:encoded>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			
	 		
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 09:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Weltklasse! An die Stifte, fertig, los!&quot;</title>
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			<description><![CDATA[Welche Chancen ein Kind im späteren Leben haben wird, bestimmt sich oft schon in den ersten Lebensjahren. Deshalb ist die Förderung der frühkindlichen Bildung eines der sechs Hauptziele der Globalen Bildungskampagne. Die Kampagne setzt sich insbesondere für benachteiligte Kinder ein: Kinder in...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/Bildungskampagne.jpg" width="761" height="542" alt="" />]]><![CDATA[Welche Chancen ein Kind im späteren Leben haben wird, bestimmt sich oft schon in den ersten Lebensjahren. Deshalb ist die Förderung der frühkindlichen Bildung eines der sechs <link http://www.unesco.org/new/en/education/themes/leading-the-international-agenda/education-for-all/efa-goals/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Hauptziele</link> der <link http://www.bildungskampagne.org/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Globalen Bildungskampagne</link>. Die Kampagne setzt sich insbesondere für benachteiligte Kinder ein: Kinder in armen Familien, in armen Ländern, in ländlichen Regionen – und ganz besonders Mädchen, die in vielen Teilen der Welt im Vergleich zu Jungen noch immer die schlechteren Startchancen haben. 
In ihren <link http://www.bildungskampagne.org/mitmachen/ueber-die-aktion - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Aktionswochen</link> vom 22.4. bis 10.6.2012 ruft die Globale Bildungskampagne Schul- und Kita-Kinder dazu auf, Bilder zu malen oder zu gestalten, die zeigen, was eine gute frühkindliche Bildung für sie bedeutet und was dafür nötig ist. Unter dem Motto &quot;Weltklasse! An die Stifte, fertig, los!&quot; will das deutsche Bündnis von zehn Nichtregierungsorganisationen und Bildungsgewerkschaften (darunter das Kinderhilfswerk <link http://www.unicef.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">UNICEF</link>, <link http://www.oxfam.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Oxfam</link>, die <link http://www.kindernothilfe.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Kindernothilfe</link>, die <link http://www.welthungerhilfe.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Welthungerhilfe</link> u.a.) die Bundesregierung auffordern, frühkindliche Bildung in armen Ländern stärker zu unterstützen. Je mehr Bilder bei der Aktion zusammenkommen, desto größer werde der öffentliche Druck auf die Politikerinnen und Politiker, hoffen die Organisatoren.
Weltweit sind rund 200 Millionen Kinder unter fünf Jahren von guter Erziehung und frühkindlicher Förderung ausgeschlossen. Doch die globale Bildungsmisere der Jüngsten spielt kaum eine Rolle in der Politik, beklagt Sandra Dworack, Sprecherin der Globalen Bildungskampagne Deutschland. Die Bundesregierung müsse das von ihr und 163 anderen Regierungen auf dem Weltbildungsforum in Dakar im Jahr 2000 gegebene Versprechen &quot;Bildung für alle&quot; einhalten und wesentlich mehr in Entwicklungszusammenarbeit für Bildung investieren, fordert die Bildungskampagne.]]></content:encoded>
			<category>Bildung</category>
			
	 		
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 16:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gesundheitsexperte Jim Yong Kim wird neuer Weltbankchef</title>
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			<description><![CDATA[Der aus einer südkoreanischen Einwandererfamilie stammende US-Amerikaner Jim Yong Kim wird die Nachfolge des im Juni scheidenden Weltbankpräsidenten Robert Zoellick antreten. Er wurde vom Rat der Exekutivdirektoren der Weltbank zum neuen Chef der Weltbankgruppe gewählt. Erstmals steht mit Jim Yong...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/JimYongKim2005___WHO_P.Virot_gr.jpg" width="2272" height="2691" alt="" />]]><![CDATA[Der aus einer südkoreanischen Einwandererfamilie stammende US-Amerikaner Jim Yong Kim wird die Nachfolge des im Juni scheidenden Weltbankpräsidenten Robert Zoellick antreten. Er wurde vom Rat der Exekutivdirektoren der Weltbank zum neuen Chef der <link http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/EXTABOUTUS/0,,contentMDK:20046292~menuPK:1696892~pagePK:51123644~piPK:329829~theSitePK:29708,00.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weltbankgruppe</link> gewählt. Erstmals steht mit Jim Yong Kim ein Gesundheitsexperte an der Spitze der Weltbank. 
Zwar hatten die Entwicklungs- und Schwellenländer dem US-Kandidaten mit der nigerianischen Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala und dem ehemaligen kolumbianischen Finanzminister José Antonio Ocampo erstmals Alternativen entgegensetzen dürfen. Da jedoch die USA den größten Stimmenanteil haben und auf die Unterstützung Europas und Japans zählen konnten, machte Jim Yong Kim das Rennen. Die USA stellten nach üblicher Praxis bisher stets den Weltbank-Präsidenten, Europa den Vorsitzenden des Internationalen Währungsfonds (IWF). 
Obama bezeichnete die Weltbank als &quot;eines der stärksten Instrumente zu Minderung der Armut und zur Verbesserung des Lebensstandards in einige der ärmsten Länder der Welt&quot;. Es sei an der Zeit, dass ein Entwicklungsexperte die größte Entwicklungsagentur der Welt führe, so Obama. <link http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/EXTABOUTUS/EXTARCHIVES/0,,contentMDK:20510826%7EmenuPK:1158878%7EpagePK:36726%7EpiPK:437378%7EtheSitePK:29506,00.html - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Frühere Weltbankpräsidenten</link>, wie der &quot;Renaissance Banker&quot; James Wolfensohn (1995-2005), der &quot;Good Governance Banker&quot; Paul Wolfowitz (2005-2007) oder der noch amtierende Weltbankchef Robert Zoellick (2007-2012) waren Politiker oder Banker.
Jim Yong Kim dagegen ist Arzt und medizinischer Anthropologe. Er ist Präsident der privaten US-amerikanischen Eliteuniversität Dartmouth College in New Hampshire und Mitbegründer der Organisation <link http://www.pih.org/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Partners In Health</link>. Als Anthropologe und Arzt hat er in Asien, Afrika und Lateinamerika gearbeitet und leitete bei der <link http://www.who.int/en/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weltgesundheitsorganisation (WHO)</link> die HIV/Aids-Abteilung. In Peru half er bei der Entwicklung eines Behandlungsprogramms für multiresistente Tuberkulose und setzte sich dafür ein, dass eine solche Behandlung auch für die Ärmsten der Armen erschwinglich wurde. 
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel gratulierte Jim Yong Kim zum Amt des Weltbankpräsidenten und begrüßte ausdrücklich, dass die Schwellen- und Entwicklungsländer eine stärkere Rolle für sich in der Weltbank reklamierten. Die Bundesregierung erwarte vom neuen Weltbankpräsidenten, dass er den Reformpfad der Weltbank konsequent fortsetzt. Dazu gehöre insbesondere eine noch stärkere Orientierung an Wirksamkeit und Resultaten, so Niebel.
<b>Weitere Informationen:</b>
<link http://www.worldbank.org/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weltbank</link>

<i><link http://www.dgvn.de/1169.html _top - "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Christina Kamp</link></i>]]></content:encoded>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			
	 		
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 11:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wachsende Städte</title>
			<link>http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/news00.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1034&#38;cHash=949f3830d13fd8943177f1d275a1c3ec</link>
			<description><![CDATA[Die Städte der Welt werden weiter wachsen – jedoch langsamer als bisher. Dies geht aus den &quot;World Urbanization Prospects&quot; (2011) hervor, die am 5. April von den Vereinten Nationen in New York vorgestellt wurden. Das Wachstum der Städte wird sich im globalen Durchschnitt abschwächen, da...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/WUPKarte2011.jpg" width="783" height="441" alt="" />]]><![CDATA[Die Städte der Welt werden weiter wachsen – jedoch langsamer als bisher. Dies geht aus den <link http://esa.un.org/unpd/wup/index.htm - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">&quot;World Urbanization Prospects&quot; (2011)</link> hervor, die am 5. April von den Vereinten Nationen in New York vorgestellt wurden. Das Wachstum der Städte wird sich im globalen Durchschnitt abschwächen, da viele Agglomerationen bereits eine Million oder mehr Einwohner haben oder sogar zu Mega-Städten mit über zehn Milliarden angewachsen sind. 
Zwischen 2011 und 2050 wird nach Schätzungen der Vereinten Nationen die Weltbevölkerung um 2,3 Milliarden wachsen – von 7,0 Milliarden auf 9,3 Milliarden. Die städtische Bevölkerung wird um 2,6 Milliarden wachsen, von 3,6 Milliarden 2011 auf 6,3 Milliarden 2050. Das bedeutet, die Städte werden das gesamte Bevölkerungswachstum der kommenden vier Jahrzehnte aufnehmen und zudem noch mit weiterem Zuzug vom Lande umgehen müssen.
<b>Regionale Unterschiede</b>
Bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, 2050 könnten es bereits 67 Prozent sein. Doch die einzelnen Regionen unterscheiden sich stark in ihrem Verstädterungsgrad. In den entwickelten Ländern leben derzeit rund 78 Prozent der Bevölkerung in städtischen Ballungsräumen, in Entwicklungsländern nur 47 Prozent. Auch in Zukunft werden sich die Städte von Region zu Region unterschiedlich entwickeln. Ein großer Teil des urbanen Wachstums wird in den nächsten vier Jahrzehnten in Afrika und Asien stattfinden. In Afrika wird die städtische Bevölkerung bis 2050 von 414 Millionen auf über 1,2 Milliarden anwachsen, in Asien von 1,9 Milliarden auf 3,3 Milliarden. Beide Kontinente zusammen werden 86 Prozent des gesamten städtischen Bevölkerungswachstums ausmachen. 
Das größte Wachstum der städtischen Bevölkerung erwarten die Vereinten Nationen in Indien, China, Nigeria, den USA und Indonesien. Im Laufe der nächsten vier Jahrzehnte (2010 bis 2050) werden die Städte in Indien um weitere 497 Millionen wachsen; in China um 341 Millionen, in Nigeria um 200 Millionen, in den Vereinigten Staaten um 103 Millionen und in Indonesien um 92 Millionen.
<b>Städte in Gefahr</b>
Von 450 städtischen Regionen, die im Jahr 2011 mindestens eine Million Einwohner hatten, liegen 60 Prozent in Regionen, die dem Risiko von Naturkatastrophen ausgesetzt sind. Damit laufen rund 890 Millionen Menschen Gefahr, früher oder später einer Überschwemmung, einer Dürre, einem Wirbelsturm oder einem Erdbeben ausgesetzt zu sein. Dabei sind europäische und afrikanische Städte im Allgemeinen deutlich weniger gefährdet. Doch in Lateinamerika, der Karibik, Nordamerika und vor allem in Asien liegen die Städte oft in Gegenden, die anfällig für Naturkatastrophen sind.]]></content:encoded>
			<category>Stadt &amp; Land</category>
			
	 		
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 17:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nachhaltige Entwicklungsziele vereinbaren und durchsetzen</title>
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			<description><![CDATA[„Es gibt kein Land mit besseren Referenzen, um Gastgeber für diese Konferenz zu sein.“ Mit diesen Worten setzte sich Luiz Alberto Figueiredo gegen die Vorwürfe von Nichtregierungsorganisationen zur Wehr, die gegenwärtige brasilianische Regierung habe Rückschläge in der Umweltpolitik verursacht und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/Rio-Regenwald_11-04-2012-UN_Love.jpg" width="637" height="416" alt="" />]]><![CDATA[„Es gibt kein Land mit besseren Referenzen, um Gastgeber für diese Konferenz zu sein.“ Mit diesen Worten setzte sich Luiz Alberto Figueiredo gegen die Vorwürfe von Nichtregierungsorganisationen zur Wehr, die gegenwärtige brasilianische Regierung habe Rückschläge in der Umweltpolitik verursacht und dies gerade in einer Zeit, in der sich das Land auf die UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung <link http://www.uncsd2012.org/rio20/index.php?menu=14 _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Rio+20</link> im Juni 2012 vorbereitet. Luis Alberto Figueiredo, Staatssekretär für Umwelt, Energie, Wissenschaft und Technologie im brasilianischen Außenministerium, bemühte sich kürzlich im Gespräch mit ausländischen Journalisten (siehe <link http://ipsnews.net/news.asp?idnews=107323 _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Bericht von IPS</link>), ein Negativimage Brasiliens kurz vor der UN-Konferenz zu verhindern. Er erklärte, Brasilien sei eines der wenigen Länder, „die Wirtschaftswachstum mit gesellschaftlicher Einbeziehung aller und einer Reduzierung der Abholzung in einer Weise verbunden haben, die es so nie zuvor in der Geschichte dieses Landes gab“. 
Genau dies wird in einer harschen Kritik von 39 brasilianischen Nichtregierungsorganisationen bestritten. Sie verweisen u.a. darauf, dass gegenwärtig ein Gesetz im Parlament beraten wird, das eine Amnestie für alle bedeuten würde, die vor dem Juli 2008 illegal Regenwaldflächen vernichtet haben. Dieses Gesetz wird von mächtigen Agrobusiness-Kreisen propagiert. Die Nichtregierungsorganisationen werfen der Regierung auch vor, dass staatliche Umweltbehörden geschwächt und ein Wirtschaftsmodell forciert zu haben, das die Ausbeutung natürlicher Ressourcen ohne Rücksicht auf die Folgen für die Umwelt fördert.
<h2>Wirtschaftswachstum, die Einbeziehung aller und der Schutz der Umwelt</h2>
Die UN-Konferenz findet zwanzig Jahre nach der ersten Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 statt und wird deshalb als Rio+20-Konferenz bezeichnet. Luis Alberto Figueiredo wies im Pressegespräch darauf hin, dass bei der Konferenz ein Entwicklungsmodell vorangebracht werden soll, das Wirtschaftswachstum, die Einbeziehung aller und den Schutz der Umwelt auf harmonische Weise miteinander verbindet. Zwar könne die Konferenz keine Beschlüsse fassen, die für die beteiligten Länder rechtlich bindend sind, aber es sollen Ziele formuliert werden, um dann „Ländern dabei zu helfen, diese zu erreichen und hierfür bereits bestehende Konzepte weiterzuentwickeln“. 
<h2>Nichtregierungsorganisationen üben Kritik und planen eigene Veranstaltungen</h2>
Dass der Staatssekretär im Pressegespräch die Bedeutung sauberer und erneuerbarer Energiequellen hervorhob, wurde auch als Antwort auf die Kritik an der gegenwärtigen brasilianischen Energiepolitik interpretiert. Umweltorganisationen lehnen die Ölförderung aus großen Meerestiefen vor der Küste des Landes ab und kritisieren außerdem geplante große Staudammprojekte im Amazonas-Regenwaldgebiet. Luis Alberto Figueiredo betonte hingegen, das Land habe einen Ethanol-Anteil von 20% an den Kraftstoffen erreicht. Dabei ist allerdings anzumerken, dass der Ausbau von Zuckerrohr-Monokulturen für die Ethanol-Gewinnung ebenfalls als schädlich für die Umwelt kritisiert wird. ]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftliche Entwicklung</category>
			
	 		
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 09:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine-Welt-Presse &quot;Globale Grüne Wirtschaft&quot;</title>
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			<description><![CDATA[Die Welt steht an einem Scheidepunkt. Angesichts globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen, der Klimaerwärmung, zunehmender Umweltprobleme und wachsender sozialer Spannungen soll das Konzept der grünen Wirtschaft umfassende Lösungen herbeiführen. Bisherige Wachstumsvorstellungen werden dabei jedoch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/EWP12_v10-4-2012_DGVN.jpg" width="200" height="283" alt="" />]]><![CDATA[Die Welt steht an einem Scheidepunkt. Angesichts globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen, der Klimaerwärmung, zunehmender Umweltprobleme und wachsender sozialer Spannungen soll das Konzept der grünen Wirtschaft umfassende Lösungen herbeiführen. Bisherige Wachstumsvorstellungen werden dabei jedoch nicht grundsätzlich infrage gestellt. Unter dem Titel &quot;Globale Grüne Wirtschaft&quot; zeigt die diesjährige Ausgabe der Eine-Welt-Presse Ansätze für eine CO2-arme, ressourceneffiziente und sozialverträgliche Wirtschaft - aber auch bestehende Schwachstellen.

<b>Aus dem Inhalt</b>:
<b><link http://www.dgvn.de/ewp-2012.html#c4931 _top internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Leitartikel: Globale Grüne Wirtschaft</link></b> - Nachhaltige Entwicklung, Armutsbekämpfung und robuste Institutionen erfordern ein radikales Umdenken
<b>Grüner Strom für arme Länder</b> - Gespräch mit Stephan Opitz, Bereichsleiter der KfW Entwicklungsbank<br /> 
<b>Wälder unter Druck</b> - Internationales Waldschutzabkommen: Wegbereiter einer grünen Wirtschaft<br /> 
<b><link http://www.dgvn.de/ewp-2012.html#c4932 _top internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Bruttosozialglück</link></b> - Suche nach einer neuen Art von Fortschritt<br /> 
<b><link http://www.dgvn.de/ewp-2012.html#c4934 _top internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Greening everything</link></b> - Nur ein Traum?
<b>China wird grüner</b> - Das Riesenland erkennt die Bedeutung gesunder Wälder<br /> 
<b>Mit Bio-Ananas den globalen Markt erobern</b> - Uganda erntet die Erträge des Ausbaus der Ökolandwirtschaft<br /> 
 <b>Die Vögel sind verstummt</b> - Ein Windpark zerstört Regenwaldgebiete in Indien
<b>Grüne Wirtschaft „erhitzt“ die Insel </b>- Der karibische Inselstaat Barbados setzt auf Solarenergie
<b><link http://www.dgvn.de/ewp-2012.html#c4936 _top internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Nachhaltige Energie für alle</link> - </b>Das konzertierte Handeln der Vereinten Na<img name="req_tt_content_NEW4f86d95a010e5_bodytext" src="uploads/RTEmagicC_9278bfc5d9.gif.gif" class="t3-TCEforms-reqImg" height="1" width="1" alt="" />tionen in Energiefragen
Redaktion: Frank Kürschner-Pelkmann, Ulrich Keller, Florian Demmler<br />Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)

<b>Weitere Informationen:</b>
Die Eine-Welt-Presse &quot;Globale Grüne Wirtschaft&quot; als <link http://www.dgvn.de/fileadmin/user_upload/PUBLIKATIONEN/Eine_Welt_Presse/Ewp_2012.pdf - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">pdf-Download</link>
Bestellung der Druckversion <link http://www.dgvn.de/1020.html - - "Öffnet externen Link in neuem Fenster">hier</link>.

<i><link http://www.dgvn.de/1169.html _top - "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Christina Kamp</link></i>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftliche Entwicklung</category>
			
	 		
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 17:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gesundheit bringt Lebensfreude im Alter</title>
			<link>http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/news00.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1031&#38;cHash=c88a00f72c5ee9d9f749736aa16e86f3</link>
			<description><![CDATA[&quot;Gesundheit bringt Lebensfreude im Alter&quot;. Mit dieser Botschaft begeht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den diesjährigen Weltgesundheitstag. Damit ist der Aufruf verbunden, dringend mehr zu tun, damit die Menschen sich im Alter möglichst guter Gesundheit erfreuen können – überall auf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/IMG_1088.JPG" width="3888" height="2592" alt="" />]]><![CDATA[&quot;Gesundheit bringt Lebensfreude im Alter&quot;. Mit dieser Botschaft begeht die <link http://www.who.int/en/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weltgesundheitsorganisation (WHO)</link> den diesjährigen Weltgesundheitstag. Damit ist der Aufruf verbunden, dringend mehr zu tun, damit die Menschen sich im Alter möglichst guter Gesundheit erfreuen können – überall auf der Welt. 
Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts hat sich die Lebenserwartung drastisch erhöht. Schon sehr bald wird es zum ersten Mal in der Geschichte mehr Menschen über 60 Jahren geben, als Kinder unter fünf Jahren. Um das Jahr 2050 werden 80 Prozent der älteren Menschen auf der Welt in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen leben.
Die demografische und gesellschaftliche Transformation stellt die Gesundheits- und Sozialsysteme vor riesige Herausforderungen. Anlässlich des Weltgesundheitstags weist die WHO besonders auf die prekäre Situation in den weniger entwickelten Ländern hin: Manche Länder werden nur eine einzige Generation Zeit haben, um ihre Gesundheits- und Sozialsysteme auf die Alterung ihrer Bevölkerung vorzubereiten.
<h3><b>Gesundheitsprobleme im Alter</b></h3>
Die größten gesundheitlichen Probleme haben ältere Menschen mit Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, Diabetes und chronischen Lungenleiden. &quot;In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen sind die Menschen einem viermal größeren Risiko ausgesetzt, durch solche nicht übertragbaren Krankheiten zu sterben oder Behinderungen davonzutragen, als Menschen in Ländern mit hohem Einkommen&quot;, sagt Margaret Chan, Generaldirektorin der WHO. Doch die meisten dieser Krankheiten seien vermeidbar oder die Behandlung nicht teuer. Das gilt zum Beispiel für Bluthochdruck, einen wesentlichen Risikofaktor bei Herzerkrankungen und Schlaganfall. Doch nicht einmal 15 Prozent der älteren Menschen, die in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen unter Bluthochdruck leiden, werden auch entsprechend behandelt. 
Das Risiko solcher Krankheiten kann durch einen gesunden Lebensstil deutlich reduziert werden. Dazu gehört Bewegung, gesundes Essen, Verzicht auf Alkoholmissbrauch und Tabakwaren. &quot;Ein gesunder Lebensstil von Anfang an ist der Schlüssel zu Gesundheit und Aktivität im Alter&quot;, sagt John Beard, Direktor am Institut für Alterung und Lebensplanung der WHO.
<h3><b>Für eine Neudefinition des &quot;Altseins&quot;</b></h3>
Um für die Gesundheit der alternden Bevölkerung vorzusorgen, können und sollten Regierungen und Gesellschaften sich für einen gesunden Lebensstil einsetzen. Durch Früherkennungsmethoden lassen sich die Folgen chronischer Krankheiten mindern. Dazu braucht es aber eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung, die in vielen Ländern noch nicht gegeben ist. Außerdem muss das Umfeld für die Gesundheit und die Beteiligung älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben förderlich sein. So beinhaltet eine altenfreundliche Stadtentwicklung zum Beispiel altengerechte Verkehrssysteme. &quot;Wenn ältere Menschen sich private Verkehrsmittel nicht leisten können, ist es schwierig für sie, zu pendeln oder an gesellschaftlichen, religiösen oder familiären Ereignissen teilzunehmen&quot;, sagt Ravi Samuel von der indischen Organisation&nbsp;<link http://www.visionageindia.org/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Vision Age India</link>.
Aber auch Stigmatisierung und verbreitete Vorurteile hindern alte Menschen oft daran, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. In vielen Gesellschaften erodiert der Respekt vor dem Alter oder ist bereits weitgehend verloren gegangen. Dabei leisten alte Menschen einen beträchtlichen Beitrag zum Familienleben, als Ehrenamtliche und sogar noch im Erwerbsleben. &quot;Wenn wie im vergangenen Jahr ein 100jähriger Mann einen Marathon läuft, müssen wir unsere konventionellen Definitionen überdenken, was es heißt, 'alt' zu sein&quot;, sagt Margaret Chan. &quot;Die Klischeevorstellungen, die in den vergangenen Jahrhunderten entstanden sind, gelten heute nicht mehr&quot;.
<i><b>Zum Weltgesundheitstag:</b></i>
<i>Am 7. April 1948 wurde die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegründet. Sie ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Zur Erinnerung daran wird jedes Jahr am 7. April der Weltgesundheitstag begangen. Die von der WHO dafür formulierten Themen sollen auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes gesundheitliches Anliegen richten.</i>
<b><br />Weitere Informationen:</b>
<b><link http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/start_entw.html?&gallery[uid]=4922&gallery[show]=0&cHash=42757b6917e10fea34c201abd23298bb _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Fotostrecke</link> &quot;Alter und Gesundheit&quot;</b>
<link http://www.who.int/en/ _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Webseite</link> Weltgesundheitsorganisation
Eine Übersicht zu allen internationalen Tagen der UN finden sie <link http://www.dgvn.de/181.html _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">hier</link>.
<i><link http://www.dgvn.de/1169.html _top - "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Christina Kamp</link></i>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit/AIDS</category>
			
	 		
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 16:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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