
Niemand soll zurückgelassen werden. So lautet eine zentrale Botschaft eines Berichts, den Experten aus aller Welt jetzt dem UN-Generalsekretär vorgelegt haben. Sie haben 12 nachhaltige Entwicklungsziele formuliert, die die Menschheit bis 2030 erreichen soll. Zu den wichtigsten Zielen gehören die Beseitigung von extremer Armut und Hunger sowie die Einbeziehung aller in eine gerechte und nachhaltige Entwicklung.
Eine internationale Erklärung für die Rechte von Kleinbauern und Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, könnte Kleinbauern helfen, die in Honduras um ihr Recht auf Land und Nahrung kämpfen, meint der Journalist Giorgio Trucchi. In seinem Film "Bajo Aguán: Schrei nach Land" zeigt Trucchi die Gefahren auf, denen Kleinbauern in der fruchtbaren Region Bajo Aguán im Norden von Honduras ausgesetzt sind.
Hunderte von Menschen starben im April beim Einsturz des achtstöckigen Rana Plaza-Fabrikgebäudes bei Dhaka in Bangladesch. Mit einem Abkommen für Gebäudesicherheit und Brandschutz sollen solche Katastrophen in Zukunft verhindert werden. Über 30 ausländische Unternehmen, darunter auch mehrere deutsche Ketten, haben zugesagt, das Abkommen zu unterzeichnen. Mehr als 1.000 Fabriken in Bangladesch sollen an dem Verbesserungsprogramm teilnehmen.
Der Bundesrat hat am 7. Juni ein umstrittenes Freihandelsabkommen mit Zentralamerika gebilligt. Damit hat Deutschland als erstes EU-Land dieses Abkommen ratifiziert. Für die Kleinbauern in der Region ist das keine gute Nachricht, meinen Nichtregierungsorganisationen. Der zollfreie Marktzugang für subventionierte europäische Milchprodukte in Zentralamerika werde viele Bauern dort ruinieren, befürchten Experten der Menschenrechtsorganisation FIAN. Helfen könnte ihnen dagegen eine internationale Erklärung für die Rechte von Kleinbauern, die ab Juli 2013 im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen erarbeitet werden soll.
In den Flüchtlingslagern Zaatari und Domiz werden immer mehr syrische Frauen in die Prostitution gezwungen. Dennoch sind Camps wie diese oft der einzige Zufluchtsort für tausende Menschen, vor allem jedoch für Frauen und Kinder. Um irgendwie für ihre Familien zu sorgen, prostituieren sich mittlerweile viele Syrerinnen, oft für weniger als 10 Dollar pro Freier. Auch Korruption und Drogenhandel werden zu immer größeren Problemen in den riesigen Flüchtlingslagern.
Gesellschaftliche Integration und Solidarität zwischen den Generationen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Internationalen Tages der Familie. Damit soll der Fokus auf die Rolle von Familien in Entwicklungsprozessen gerichtet werden.
Mehr zu Zwangsverheiratung und Gewalt gegen Frauen
Der Aufstieg des Südens: Menschlicher Fortschritt in einer ungleichen Welt
Herausgeber: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP); Deutsche Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), Berlin 2013
Im 21. Jahrhundert ist ein tiefgreifender Wandel der globalen Dynamik zu verzeichnen, der durch die rasant aufstrebenden neuen Mächte unter den Entwicklungsländern herbeigeführt wird. China hat Japan als zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt überholt. In diesem Prozess wurden hunderte Millionen Menschen von der Armut befreit. Indien gestaltet seine Zukunft mit neuer unternehmerischer Kreativität und sozialpolitischen Neuerungen. Brasilien erhöhte seinen Lebensstandard, indem es internationale Beziehungen ausweitet und Programme zur Armutsbekämpfung durchführt, die weltweit Nachahmung finden.

"Auf dem Weg in eine ernährungssichere Zukunft" enthält Vorschläge, wie man die Situation der Hungerleidenden Bevölkerung des Kontinents verbessern könnte. Das würde gleichzeitig die demokratische Teilhabe stärken. >>>mehr

Wie Zuwanderung menschliche Entwicklung
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