Reproduktive Gesundheit

Foto: WHOMit dem Aktionsprogramm der Weltbevölkerungskonferenz von Kairo 1994 wurde das Konzept sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte definiert. Wichtige Ziele sind die Senkung der Kinder- und Müttersterblichkeit, die auch als Millenniums-Entwicklungsziele festgeschrieben sind. Mit dem Programm von Kairo wurde ein Paradigmenwechsel vollzogen, weg von der “Bevölkerungskontrolle“, hin zu einem Entwicklungsansatz, der die Menschen und ihre Rechte in den Mittelpunkt stellt.

Gesundheit/AIDS | 04.04.2012

Gesundheit bringt Lebensfreude im Alter

Weltgesundheitstag am 7. April 2012

"Gesundheit bringt Lebensfreude im Alter". Mit dieser Botschaft begeht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den diesjährigen Weltgesundheitstag. Damit ist der Aufruf verbunden, dringend mehr zu tun, damit die Menschen sich im Alter möglichst guter Gesundheit erfreuen können – überall auf der Welt.

UN-aktuell | 01.03.2012

Internet-Apotheken verschärfen globales Drogenproblem

Drogenkontrollrat veröffentlicht neuen Jahresbericht zum weltweiten Missbrauch von Drogen

Mehr als die Hälfte aller Produkte von illegalen Online-Apotheken sind gefälscht oder schädlich. Nordamerika bleibt auch 2011 der größte Drogenmarkt der Welt, dicht gefolgt von Europa. 600.000 Menschen müssen allein in Deutschland wegen ihrer Cannabis-Abhängigkeit behandelt werden. Dies sind nur drei der vielen besorgniserregenden Fakten im neuen Jahresbericht des Internationalen Suchtstoffkontrollrats.

Gesundheit/AIDS | 22.02.2012

Umweltbedingte Krankheiten sind ein Armutsrisiko

Neuer Bericht des Bonner WHO-Regionalbüros über umweltbedingte Krankheiten in Europa

Jeder fünfte Einwohner Europas stirbt nach Angaben der Weltgesundheitsor-ganisation (WHO) an den Folgen einer durch Umwelteinflüsse verursachten Krankheit. Allein in der Europäischen Union (EU) leben rund 80 Mio. Menschen in relativer Armut, d.h. mit einem Einkommen unterhalb von 60 Prozent des mittleren Einkommens in ihrem Land. Viele dieser Menschen leben in feuchten, unzureichend beheizten Wohnungen ohne angemessene Sanitäreinrichtungen.

Gesundheit/AIDS | 01.12.2011

HIV/Aids in Südafrika

Südafrika leidet unter einer größten HIV-Epidemien weltweit. Mit 5,6 Millionen Infizierten (nach Schätzungen von UNAIDS) leben hier mehr Menschen mit HIV/Aids, als in irgendeinem anderen Land der Welt. Die Auswirkungen der Krankheit werden immer sichtbarer, sie greift tief in das Leben der Betroffenen, ihrer Familien und der südafrikanischen Gesellschaft ein. Auch die südafrikanische Wirtschaft steht vor enormen Herausforderungen. HIV/Aids bedroht das Wohlergehen der Mitarbeiter und verringert die Produktivität und Ertragskraft – zusätzlich zu dem menschlichen Leid, dass damit verbunden ist.

Gesundheit/AIDS | 30.11.2011

1. Dezember: Weltaidstag

UNAIDS verzeichnet gute Fortschritte im Kampf gegen HIV/Aids

Fast die Hälfte aller HIV-Infizierten weltweit, die antiretrovirale Medikamente benötigen, hat mittlerweile auch Zugang dazu. Dies gab das gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zu HIV/Aids (UNAIDS) anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember bekannt. Ein neuer UNAIDS-Bericht zeigt, dass es in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte im Kampf gegen HIV/Aids gegeben hat: Fortschritte in der Wissenschaft, in der Politik und hinsichtlich der erzielten Ergebnisse. Sowohl die Zahl der HIV-Neuinfektionen als auch die mit Aids zusammenhängenden Todesfälle sind auf das niedrigste Niveau seit dem Höhepunkt der Epidemie gefallen. Die Neuinfektionen gingen seit 1997 um 21 Prozent zurück, die Zahl der Todesfälle um 21 Prozent seit 2005.

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HIV/Aids

Die HIV/Aids-Pandemie ist eine der größten Herausforderungen, die Entwicklungsfortschritte in vielen Ländern zunichte machen. Nach Schätzungen von Öffnet externen Link in neuem FensterUNAIDS leben weltweit zwischen 30 und 36 Millionen Menschen mit HIV/Aids.

Millenniumsentwicklungsziel 6:

Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen Krankheiten

Teilziel 9: Bis 2015 die Ausbreitung von HIV/AIDS zum Stillstand bringen und eine Trendumkehr bewirken.

Teilziel 10: Bis 2010 weltweiten Zugang zu medizinischer Versorgung für alle HIV/Aids-Infizierten erreichen, die diese benötigen.

Teilziel 11:
Bis 2015 die Ausbreitung von Malaria und anderen schweren Krankheiten zum Stillstand bringen und eine Trendumkehr bewirken.