Entwicklungspolitik International

Entsprechend der Präambel der Öffnet externen Link in neuem FensterCharta der Vereinten Nationen sind die Förderung des sozialen Fortschritts und eines besseren Lebensstandards in größerer Freiheit ein wichtiges Ziel der Vereinten Nationen.

Im Rahmen der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit engagieren sich die Vereinten Nationen mit einer Vielzahl an Haupt- und Nebenorganisationen und Programmen. Sie leisten technische und finanzielle Hilfe, generieren und bündeln Informationen (wie zum Beispiel den Öffnet externen Link in neuem FensterBericht über die menschliche Entwicklung – HDR) und betreiben Lobby-Arbeit. Die Vereinten Nationen sind ein zentrales Forum für globale Debatten, internationale Konsensbildung und die Aushandlung universeller Normen und entwicklungspolitischer Ziele.

Der aktuell prominenteste Referenzrahmen für die Entwicklungspolitik der Vereinten Nationen ist die Millenniumserklärung aus dem Jahre 2000, aus der die Öffnet externen Link in neuem FensterMillenniums-Entwicklungsziele abgeleitet wurden.

 

 

Entwicklungspolitik | 09.05.2012

Kein Durchbruch absehbar

Schwierige Verhandlungen zur Vorbereitung des Weltgipfels Rio+20

„Der gegenwärtige Ansatz bei den Verhandlungen läuft aus dem Ruder.“ Diese pessimistische Einschätzung vertritt Sha Zukang, der Generalsekretär der bevorstehenden UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung „Rio+20“. 120 Staatsoberhäupter und etwa 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zu dieser wichtigsten internationalen Konferenz des Jahres 2012 vom 20. bis 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro erwartet. Es sollen wegweisende Beschlüsse gefasst werden, die den Weg zu einer umfassenden nachhaltigen Entwicklung der Welt ebnen.

Entwicklungspolitik | 24.04.2012

Weltbiodiversitätsrat wählt Bonn als Sitz

UN-Gremium bündelt globales Wissen zur biologischen Artenvielfalt

Bonn wird zum Sitz einer weiteren Einrichtung der Vereinten Nationen, dem  Weltbio­diversitätsrat (IPBES - Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services). Das neue Beratungsgremium wird politischen Entscheidungsträger mit unabhängigen Informationen über den weltweiten Zustand und die Entwicklung der biologischen Vielfalt versorgen. So soll die auf diesem Gebiet bestehende Kluft zwischen Wissenschaft und Politik überbrückt werden.

Entwicklungspolitik | 17.04.2012

Gesundheitsexperte Jim Yong Kim wird neuer Weltbankchef

Der aus einer südkoreanischen Einwandererfamilie stammende US-Amerikaner Jim Yong Kim wird die Nachfolge des im Juni scheidenden Weltbankpräsidenten Robert Zoellick antreten. Er wurde vom Rat der Exekutivdirektoren der Weltbank zum neuen Chef der Weltbankgruppe gewählt. Erstmals steht mit Jim Yong Kim ein Gesundheitsexperte an der Spitze der Weltbank.

Wirtschaftliche Entwicklung | 26.03.2012

Robuste Menschen - Robuster Planet

Bericht der Hochrangigen Gruppe zu Globaler Nachhaltigkeit des Generalsekretärs der Vereinten Nationen

Der Bericht gilt als wichtiges Dokument im Vorbereitungsprozess auf den Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2012 in Rio de Janeiro, Brasilien, stattfindet.

Entwicklungspolitik | 20.03.2012

Institutionen-Wirrwarr: Haupthindernis für globale Umweltlösungen

UNEP Experten-Panel gibt Governance-Fragen höchste Priorität

Welche sind die größten Umwelt-herausforderungen, mit denen die Menschheit in den kommenden Jahren konfrontiert sein wird? Diese Frage stellte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) einer Gruppe renommierter Wissenschaftler und forderte sie auf, eine Rangfolge zu erstellen. Dabei kamen auch die internationalen Steuerungsstrukturen und -prozesse auf den Prüfstand – und führen auf Platz 1 die Rangliste an. Das internationale Governance-System müsse dringend zukunftsfähig werden, meinen die Experten. 

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Weltentwicklungsberichte der Weltbank

World Development Report 2011. Conflict, Security, and Development

Im 21. Jahrhundert stellen sich Gewalt und Konflikte weltweit in neuer Form dar: Zwischenstaatliche Konflikte wurden durch innerstaatliche Konflikte abgelöst. Diese wiederum weisen eine Mischung verschiedener Gewaltformen auf. Die Staaten, in denen diese, oft jahrzehntelangen gewaltsamen Auseinandersetzungen stattfinden, sind oft durch sehr schwache Strukturen und Institutionen geprägt. Die Instrumente und Strategien der internationalen Gemeinschaft zur Befriedung von Gewaltkonflikten und zur Transformation fragiler Staaten sind diesen neuen Herausforderungen nicht gewachsen und müssen angepasst werden, so die zentrale Erkenntnis des Weltentwicklungsberichts 2011. (Quelle: BMZ)

World Development Report 2011: Conflict, Security, and Development. World Bank 2011, 412 Seiten, Paperback. ISBN: 978-0-8213-8439-8

Weltentwicklungsbericht 2010. Entwicklung und Klimawandel

Dass die Armen im Süden der Welt nur minimal zum globalen Klimawandel beitragen, aber in besonderem Maße von den Folgen betroffen sind, ist unbestritten. Im Weltentwicklungsbericht 2010 der Weltbank mit dem Thema „Entwicklung und Klimawandel“ werden aus solchen Tatsachen Konsequenzen für Armutsbekämpfung, Entwicklungs- und Klimapolitik gezogen. Dabei wird auch berücksichtigt, dass selbst bei einer Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf zwei Grad Celsius das Bruttosozialprodukt in armen Nationen als Folge des Klimawandels sinken wird. In Afrika und Südasien könnte dieser Rückgang etwa vier bis fünf Prozent betragen. (mehr…)

Weltentwicklungsbericht 2010. Entwicklung und Klimawandel. Düsseldorf: Droste 2010, 512 Seiten. Paperback, ISBN 9783770014040

Weltentwicklungsbericht 2009. Wirtschaftsgeografie neu gestalten

Der Weltentwicklungsbericht 2009 kommt zu der Schlussfolgerung: Wirtschaftswachstum ist geografisch unausgeglichen und wird es weiter sein. Dennoch ist eine inklusive Entwicklung möglich, selbst für Menschen, deren Leben von wirtschaftlicher Dichte weit entfernt beginnt. Für ein schnelles und auf die gesamte Bevölkerung verteiltes Wachstum muss der Staat die wirtschaftliche Integration fördern. Dieses laut dem Bericht zentrale Konzept sollte der Dreh- und Angelpunkt aller politischen Debatten zu Urbanisierung, Gebietsentwicklung und regionaler Integration sein. (Quelle: UNO-Verlag)

Weltentwicklungsbericht 2009. Wirtschaftsgeografie neu gestalten. Düsseldorf: Droste 2009, 444 Seiten. Paperback, ISBN 9783770013449

Weltentwicklungsbericht 2008. Agrarwirtschaft für Entwicklung

Der Weltentwicklungsbericht 2008 ruft zu mehr Investitionen in die Landwirtschaft in Entwicklungsländern auf. Um die Ziele der Halbierung der Armut und des Hungers in der Welt bis 2015 zu erreichen, muss der Agrarsektor im Zentrum der Entwicklung stehen. Obwohl 75 Prozent der Armen in ländlichen Regionen leben, fließen nur vier Prozent der öffentlichen Entwicklungshilfe in die Landwirtschaft. Für die Ärmsten der Armen ist wirtschaftliches Wachstum für eine Steigerung der Einkommen der Armen im Agrarsektor viermal so effektiv wie wirtschaftliches Wachstum in anderen Sektoren, heißt es in dem Bericht. (ck)

Weltentwicklungsbericht 2008. Agrarwirtschaft für Entwicklung. Düsseldorf: Droste 2008, 448 Seiten. Paperback, ISBN 9783770012961

Weltentwicklungsbericht 2007. Entwicklung und die nächste Generation

In den Entwicklungsländern leben 1,3 Milliarden junge Menschen zwischen 12 und 24 Jahren - mehr als jemals zuvor. Viele können weder lesen noch schreiben, sind arbeitslos oder in Berufen ohne Perspektive. Sie müssen dringend gefördert werden, sonst drohen soziale Spannungen über die Region hinaus. Daher untersucht der Weltentwicklungsbericht, welche Unterstützung die Jugendlichen benötigen. Werden die Bildungssysteme den Anforderungen gerecht? Wie gestaltet sich der Eintritt in den Arbeitsmarkt? Mit welchen Maßnahmen kann Aids, Drogenmissbrauch und anderen Gesundheitsrisiken vorgebeugt werden? Unter welchen Bedingungen ist es möglich, eine Familie zu gründen? (Quelle: UNO-Verlag)

Weltentwicklungsbericht 2007. Entwicklung und die nächste Generation. Düsseldorf: Droste 2007, 374 Seiten. Paperback, ISBN 9783770012664

Weltentwicklungsbericht 2006. Chancengerechtigkeit und Entwicklung

Gerechtigkeit und Entwicklung - das sind die Ziele, die der Weltentwicklungsbericht 2006 unter dem Aspekt der Chancengleichheit im sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kontext verfolgt. Die ungleiche Behandlung von Mann und Frau sowie Diskriminierungen aufgrund der Zugehörigkeit zu Nationalität, Rasse und sozialer Schicht einerseits sowie ungleiche Besitz- und Machtverhältnisse in Entwicklungs- und Industrieländern andererseits führen zu einem Teufelskreis aus Armut und ungerecht verteilten Chancen, den es zu durchbrechen gilt. Der Bericht erörtert die Tragweite gerechtigkeitsfördernder sozialer, ökonomischer und politischer Handlungskonzepte für eine nachhaltige, effiziente Entwicklung: Gerechtigkeit dient auf lange Sicht der Förderung von effizientem Wachstum und Wohlstand. (Quelle: UNO-Verlag)

Weltentwicklungsbericht 2006. Chancengerechtigkeit und Entwicklung. Düsseldorf: Droste 2006, 390 Seiten. Paperback, ISBN 9783770012299

Weltentwicklungsbericht 2005. Ein besseres Investitionsklima für Jeden

Firmen und Unternehmen jeglicher Art spielen eine zentrale Rolle für das Wachstum und die Verringerung der Armut. Ihre Investitionsentscheidungen schaffen Arbeitsplätze, es werden bezahlbare Waren und Dienstleistungen für Konsumenten bereitgestellt, und durch Steueraufkommen werden Regierungen in die Lage versetzt Gesundheit, Erziehung und andere Leistungen zu fördern. Der Beitrag, den sie zur Gesellschaft leisten, hängt größtenteils davon ab, wie die Regierungen das Investitionsklima vor Ort gestalten. Dies erfolgt durch Wahrung von Besitzrechten, Regulierung und Besteuerung, Strategien zur Bereitstellung von Infrastruktur und Eingriffe in Finanz- und Arbeitsmärkte. Neue Datenquellen der Weltbank heben den drastischen Unterschied verschiedener Investitionsklimata zwischen und auch innerhalb der verschiedenen Länder hervor und sie unterstreichen das Potenzial für Verbesserung. (Quelle: UNO-Verlag)

Weltentwicklungsbericht 2005. Ein besseres Investitionsklima für Jeden. Düsseldorf: Droste 2005, 340 Seiten. Paperback, ISBN 9783770012091