Entwicklungspolitik International

Entsprechend der Präambel der Öffnet externen Link in neuem FensterCharta der Vereinten Nationen sind die Förderung des sozialen Fortschritts und eines besseren Lebensstandards in größerer Freiheit ein wichtiges Ziel der Vereinten Nationen.

Im Rahmen der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit engagieren sich die Vereinten Nationen mit einer Vielzahl an Haupt- und Nebenorganisationen und Programmen. Sie leisten technische und finanzielle Hilfe, generieren und bündeln Informationen (wie zum Beispiel den Öffnet externen Link in neuem FensterBericht über die menschliche Entwicklung – HDR) und betreiben Lobby-Arbeit. Die Vereinten Nationen sind ein zentrales Forum für globale Debatten, internationale Konsensbildung und die Aushandlung universeller Normen und entwicklungspolitischer Ziele.

Der aktuell prominenteste Referenzrahmen für die Entwicklungspolitik der Vereinten Nationen ist die Millenniumserklärung aus dem Jahre 2000, aus der die Öffnet externen Link in neuem FensterMillenniums-Entwicklungsziele abgeleitet wurden.


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Weltentwicklungsberichte der Weltbank

World Development Report 2011. Conflict, Security, and Development

Im 21. Jahrhundert stellen sich Gewalt und Konflikte weltweit in neuer Form dar: Zwischenstaatliche Konflikte wurden durch innerstaatliche Konflikte abgelöst. Diese wiederum weisen eine Mischung verschiedener Gewaltformen auf. Die Staaten, in denen diese, oft jahrzehntelangen gewaltsamen Auseinandersetzungen stattfinden, sind oft durch sehr schwache Strukturen und Institutionen geprägt. Die Instrumente und Strategien der internationalen Gemeinschaft zur Befriedung von Gewaltkonflikten und zur Transformation fragiler Staaten sind diesen neuen Herausforderungen nicht gewachsen und müssen angepasst werden, so die zentrale Erkenntnis des Weltentwicklungsberichts 2011. (Quelle: BMZ)

World Development Report 2011: Conflict, Security, and Development. World Bank 2011, 412 Seiten, Paperback. ISBN: 978-0-8213-8439-8


Weltentwicklungsbericht 2010. Entwicklung und Klimawandel

Dass die Armen im Süden der Welt nur minimal zum globalen Klimawandel beitragen, aber in besonderem Maße von den Folgen betroffen sind, ist unbestritten. Im Weltentwicklungsbericht 2010 der Weltbank mit dem Thema „Entwicklung und Klimawandel“ werden aus solchen Tatsachen Konsequenzen für Armutsbekämpfung, Entwicklungs- und Klimapolitik gezogen. Dabei wird auch berücksichtigt, dass selbst bei einer Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf zwei Grad Celsius das Bruttosozialprodukt in armen Nationen als Folge des Klimawandels sinken wird. In Afrika und Südasien könnte dieser Rückgang etwa vier bis fünf Prozent betragen. (mehr…)

Weltentwicklungsbericht 2010. Entwicklung und Klimawandel. Düsseldorf: Droste 2010, 512 Seiten. Paperback, ISBN 9783770014040


Weltentwicklungsbericht 2009. Wirtschaftsgeografie neu gestalten

Der Weltentwicklungsbericht 2009 kommt zu der Schlussfolgerung: Wirtschaftswachstum ist geografisch unausgeglichen und wird es weiter sein. Dennoch ist eine inklusive Entwicklung möglich, selbst für Menschen, deren Leben von wirtschaftlicher Dichte weit entfernt beginnt. Für ein schnelles und auf die gesamte Bevölkerung verteiltes Wachstum muss der Staat die wirtschaftliche Integration fördern. Dieses laut dem Bericht zentrale Konzept sollte der Dreh- und Angelpunkt aller politischen Debatten zu Urbanisierung, Gebietsentwicklung und regionaler Integration sein. (Quelle: UNO-Verlag)

Weltentwicklungsbericht 2009. Wirtschaftsgeografie neu gestalten. Düsseldorf: Droste 2009, 444 Seiten. Paperback, ISBN 9783770013449


Weltentwicklungsbericht 2008. Agrarwirtschaft für Entwicklung

Der Weltentwicklungsbericht 2008 ruft zu mehr Investitionen in die Landwirtschaft in Entwicklungsländern auf. Um die Ziele der Halbierung der Armut und des Hungers in der Welt bis 2015 zu erreichen, muss der Agrarsektor im Zentrum der Entwicklung stehen. Obwohl 75 Prozent der Armen in ländlichen Regionen leben, fließen nur vier Prozent der öffentlichen Entwicklungshilfe in die Landwirtschaft. Für die Ärmsten der Armen ist wirtschaftliches Wachstum für eine Steigerung der Einkommen der Armen im Agrarsektor viermal so effektiv wie wirtschaftliches Wachstum in anderen Sektoren, heißt es in dem Bericht. (ck)

Weltentwicklungsbericht 2008. Agrarwirtschaft für Entwicklung. Düsseldorf: Droste 2008, 448 Seiten. Paperback, ISBN 9783770012961


Weltentwicklungsbericht 2007. Entwicklung und die nächste Generation

In den Entwicklungsländern leben 1,3 Milliarden junge Menschen zwischen 12 und 24 Jahren - mehr als jemals zuvor. Viele können weder lesen noch schreiben, sind arbeitslos oder in Berufen ohne Perspektive. Sie müssen dringend gefördert werden, sonst drohen soziale Spannungen über die Region hinaus. Daher untersucht der Weltentwicklungsbericht, welche Unterstützung die Jugendlichen benötigen. Werden die Bildungssysteme den Anforderungen gerecht? Wie gestaltet sich der Eintritt in den Arbeitsmarkt? Mit welchen Maßnahmen kann Aids, Drogenmissbrauch und anderen Gesundheitsrisiken vorgebeugt werden? Unter welchen Bedingungen ist es möglich, eine Familie zu gründen? (Quelle: UNO-Verlag)

Weltentwicklungsbericht 2007. Entwicklung und die nächste Generation. Düsseldorf: Droste 2007, 374 Seiten. Paperback, ISBN 9783770012664


Weltentwicklungsbericht 2006. Chancengerechtigkeit und Entwicklung

Gerechtigkeit und Entwicklung - das sind die Ziele, die der Weltentwicklungsbericht 2006 unter dem Aspekt der Chancengleichheit im sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kontext verfolgt. Die ungleiche Behandlung von Mann und Frau sowie Diskriminierungen aufgrund der Zugehörigkeit zu Nationalität, Rasse und sozialer Schicht einerseits sowie ungleiche Besitz- und Machtverhältnisse in Entwicklungs- und Industrieländern andererseits führen zu einem Teufelskreis aus Armut und ungerecht verteilten Chancen, den es zu durchbrechen gilt. Der Bericht erörtert die Tragweite gerechtigkeitsfördernder sozialer, ökonomischer und politischer Handlungskonzepte für eine nachhaltige, effiziente Entwicklung: Gerechtigkeit dient auf lange Sicht der Förderung von effizientem Wachstum und Wohlstand. (Quelle: UNO-Verlag)

Weltentwicklungsbericht 2006. Chancengerechtigkeit und Entwicklung. Düsseldorf: Droste 2006, 390 Seiten. Paperback, ISBN 9783770012299


Weltentwicklungsbericht 2005. Ein besseres Investitionsklima für Jeden

Firmen und Unternehmen jeglicher Art spielen eine zentrale Rolle für das Wachstum und die Verringerung der Armut. Ihre Investitionsentscheidungen schaffen Arbeitsplätze, es werden bezahlbare Waren und Dienstleistungen für Konsumenten bereitgestellt, und durch Steueraufkommen werden Regierungen in die Lage versetzt Gesundheit, Erziehung und andere Leistungen zu fördern. Der Beitrag, den sie zur Gesellschaft leisten, hängt größtenteils davon ab, wie die Regierungen das Investitionsklima vor Ort gestalten. Dies erfolgt durch Wahrung von Besitzrechten, Regulierung und Besteuerung, Strategien zur Bereitstellung von Infrastruktur und Eingriffe in Finanz- und Arbeitsmärkte. Neue Datenquellen der Weltbank heben den drastischen Unterschied verschiedener Investitionsklimata zwischen und auch innerhalb der verschiedenen Länder hervor und sie unterstreichen das Potenzial für Verbesserung. (Quelle: UNO-Verlag)

Weltentwicklungsbericht 2005. Ein besseres Investitionsklima für Jeden. Düsseldorf: Droste 2005, 340 Seiten. Paperback, ISBN 9783770012091