Weltweit Armut zu lindern und die Kluft zwischen armer und reicher Welt zu verringern erfordert enorme Anstrengungen. Ziel ist, menschliche Entwicklung zu verwirklichen - das Konzept ist auch Leitbild dieses Webportals.
Als weltweites Forum müssen die UN zu einem gerechteren globalen Handels- und Finanzsystem beitragen. Dies gilt umso mehr mit Blick auf Entwicklungsländer, die in den internationalen Wirtschafts- und Finanzbeziehungen marginalisiert werden und besonders unter den Folgen der jüngsten Finanzkrise leiden. Mehr dazu im DGVN-Themenschwerpunkt "Weltwirtschaft, Handel & Entwicklung"
Kein Land kann sich nachhaltig entwickeln, wenn sich nicht auch seine Wirtschaft nachhaltig entwickelt. Eine breitenwirksame wirtschaftliche Entwicklung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Armut wirksam zu überwinden. Beschäftigung hilft armen Bevölkerungsgruppen, ihre Existenz aus eigener Kraft zu sichern.
Durch die zunehmende Globalisierung von Wirtschaftsprozessen und die Liberalisierung des Handels steht die Welt vor großen Herausforderungen. Es besteht die Gefahr, dass die ärmsten Volkswirtschaften noch weiter zurückfallen, dass die Kluft zwischen arm und reich wächst.
Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung steht in engem Zusammenhang mit den anderen Zielen menschlicher Entwicklung. Sie schafft die Voraussetzungen für bessere Bildung und Gesundheit und der Erweiterung menschlicher Freiheiten. Gleichzeitig fördern Fortschritte in diesen Bereichen auch die wirtschaftliche Entwicklung.
Einige Wochen vor der UN-Konferenz für eine nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro wird in Lateinamerika kontrovers debattiert, wie die Region Wirtschaftswachstum, soziale Gerechtigkeit und den Schutz der Umwelt miteinander verbinden kann.
Angesichts globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen, der Klimaerwärmung, zunehmender Umweltprobleme und wachsender sozialer Spannungen soll das Konzept der grünen Wirtschaft umfassende Lösungen herbeiführen. Unter dem Titel "Globale Grüne Wirtschaft" zeigt die diesjährige Ausgabe der Eine-Welt-Presse Ansätze für eine solche CO2-arme, ressourceneffiziente und sozialverträgliche Wirtschaft - aber auch bestehende Schwachstellen.
Der Bericht gilt als wichtiges Dokument im Vorbereitungsprozess auf den Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2012 in Rio de Janeiro, Brasilien, stattfindet.
Die reichen Rohstoffvorkommen in vielen Entwicklungsländern könnten menschliche Entwicklung befördern, wenn wesentliche Wertschöpfung in diesen Ländern erzielt wird, der Rohstoffsektor in die lokale Wirtschaft integriert ist und der Abbau umwelt- und sozialverträglich erfolgt. Dass dies häufig nicht der Fall ist und wie es besser ginge, diskutierten Experten auf Einladung des Südwind-Instituts und der Zeitschrift "welt-sichten" am 22. März in Bonn.
„Ich habe die nachhaltige Entwicklung zur obersten Priorität meiner zweiten Amtszeit gemacht.“ Dies betonte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am 30. Januar 2011 bei der Präsentation des Berichtes „Robuste Menschen – Robuster Planet, für eine lebenswerte Zukunft" in Addis Abeba/Äthiopien. Vorbereitet worden war der Bericht von einem hochrangiges UN-Panel zu Globaler Nachhaltigkeit, dem 22 Persönlichkeiten aus allen Regionen der Welt angehören. Der Bericht ist Teil des Vorbereitungsprozesses für die UN-Konferenz "Rio+20" zu Fragen der nachhaltigen Entwicklung im Juni 2011 in Rio de Janeiro/Brasilien.